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Ortsheimatpflege Bonaforth
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Das Rittergut
Geschichte
Alter Überlieferung nach soll in Bonaforth eine Kemenade, ein festes Haus, als Vorwerk des Mündener  Königshofes gestanden haben, das die Furt durch die Fulda sichern sollte. Diese Kemenade, so heißt es,  sei beim Einfall des Erzbischofs Gerhard von Mainz und eines Ritters von Eberstein zerstört worden  (Lotze: Geschichte der Stadt Münden). Im Jahre 1382 gab Herzog Otto der Quade seinem Burgmann Besecke von Harste die Erlaubnis, in  Bonaforth eine Kemenade als Grenzsicherung gegen Hessen aufzubauen. Der Landesherr versicherte  dem Rat der Stadt Münden "der Stadt und ihren Rechten keinerlei Schaden zuzufügen" und im Notfall  sogar die Burg wieder niederzulegen. Die Lehnsträger des Gutes wechselten in den  folgenden Jahrhunderten häufig.  Der Obrist-Lieutnant Heinrich von Siegel,  der in schwedischen Diensten stand, kaufte  1639 das Lehngut. Er baute sich ein großes  Haus, den "Alten Hof", der seit dieser Zeit  Rittersitz war. 1945 wurde der "Alte Hof" durch Panzer- beschuss zerstört.
“Verleiht auch ein Herr einem Manne ein Gut ohne Unterschied: was von Gebäuden darauf ist, das Alles ist des Mannes mit dem Gute, wie es des Herren war; er bedinge sich`s denn aus.”                                                         Sachsenspiegel 1220-1230